Wie viel Bittersalz brauchst du pro Liter Gießwasser? Trag den Magnesiumwert deines Leitungswassers ein — der Rechner gibt dir die Menge als Pulver und als fertige Stammlösung.
mg/L
Steht in der Wasseranalyse deines Versorgers. Bei Osmosewasser: 0.
mg/L
Steht in derselben Analyse. Daraus schlagen wir dir den passenden Zielwert vor.
mg/L
Für die meisten Kulturen sind 25–40 mg/L ein guter Bereich.
Gießmenge
Liter
Statt jedes Mal Pulver abzuwiegen, kannst du einmal eine Stammlösung ansetzen und danach nur noch mit dem Messbecher dosieren.
g/L
Liter
Wie viel Stammlösung du auf einmal ansetzen willst.
Der Rechner geht vom Magnesiumgehalt laut Produktdeklaration aus. Steht auf deiner Packung ein anderer Wert — oder benutzt du Kieserit statt Bittersalz — trag ihn hier ein.
% MgO
Deine Dosierung
Dein Leitungswasser liegt bereits auf oder über dem Zielwert — hier ist kein Bittersalz nötig.
Jetzt
→
Nach der Zugabe
Zielbereich
Variante A
Bittersalz direkt einrühren
pro Liter Gießwasser
In warmem Wasser vollständig auflösen, dann auf die Gießmenge auffüllen und wie gewohnt gießen.
Variante B
Über eine Stammlösung dosieren
pro Liter Gießwasser
Stammlösung ansetzen
Reicht fürGießwasser aus einem Ansatz
Vor jeder Entnahme kurz aufschütteln. Kühl, dunkel und verschlossen lagern und den Ansatz innerhalb weniger Wochen aufbrauchen.
Trotzdem ein Mangel?
Wenn deine Wasserwerte stimmen und die Symptome trotzdem bleiben, geh der Reihe nach vor:
Prüfen, ob es wirklich Magnesium ist. Magnesiummangel beginnt an den älteren, unteren Blättern und lässt die Blattadern grün stehen, während die Fläche dazwischen aufhellt. Vergilbt das ganze Blatt gleichmäßig, ist es eher Stickstoff. Sitzt das Problem an den jungen Blättern, ist Magnesium praktisch ausgeschlossen.
Die Rahmenbedingungen ausschließen. Ein zu niedriger pH-Wert im Substrat, sehr hohe Kalium- oder Calciumgaben, Staunässe oder geschädigte Wurzeln führen zu denselben Symptomen — bei völlig ausreichendem Magnesium. In diesen Fällen ändert mehr Bittersalz nichts.
Eine einmalige Gabe testen. Bleibt Magnesium die plausibelste Erklärung, gib einmalig eine moderate Menge — die oben berechnete Dosis, oder bei ohnehin ausreichendem Wasserwert rund 5 mg/L zusätzlich — und beobachte zwei bis drei Gießgänge lang. Bestehende Schäden an alten Blättern bilden sich nicht zurück; achte auf den neuen Zuwachs und darauf, ob das Fortschreiten stoppt.
Erst dann den Zielwert anheben. Zeigt sich weiterhin nichts, kann schlicht ein höherer Bedarf vorliegen: hungrige Genetik, viel Licht, hohe Transpiration oder große Blattmasse. Geh in Schritten von etwa 5 mg/L nach oben statt in einem Sprung — und behalte das Ca:Mg-Verhältnis im Blick, damit du nicht das nächste Problem erzeugst.
Was du vermeiden solltest: die Dosis bei ausbleibender Wirkung immer weiter zu erhöhen. Magnesium lässt sich überdosieren, und der erste Effekt davon ist eine gebremste Calciumaufnahme — also neue Symptome statt gelöster.
Wie wird gerechnet?
Bittersalz ist Magnesiumsulfat-Heptahydrat (MgSO4 · 7 H2O). Entscheidend ist der Magnesiumgehalt laut Deklaration, angegeben als % MgO. Davon sind 60,3 % reines Magnesium — aus dem MgO-Wert ergibt sich also direkt, wie viel Produkt du je Milligramm Magnesium brauchst.
Mit dem Magnesium kommt auch Sulfat ins Wasser, rund das Vierfache der Magnesiummenge. Das ist bei diesen Dosierungen unkritisch — Schwefel ist ein Pflanzennährstoff.